Eine Eigenproduktion des Theaters rote Bühne


D I E   B L E C H T Ä N Z E R I N

Tragikomödie mit Musik, Gesang und Tanz von Julia Kempken und Christian Schidlowsky



Verschaffen Sie sich einen Eindruck!

AKTUELLES


Die Erfolgsproduktion des Theaters rote Bühne am

19. und 20. November 2016
Karten erhalten Sie an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter www.rote-buehne.de.


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Erotische Tänze und bissige Politsatire; schwarzer Jazz und heißer Swing, Charleston, steppende Wirbelwindbeine und freche Lieder: ein Fest für die Sinne und den Intellekt am Ende der Weimarer Republik im Winter 1932/33!

 

Trotz Straßenschlachten zwischen Hakenkreuzlern und Rot-Front-Kämpfern mitten in Nürnberg ahnt noch keiner, dass die Nazi-Diktatur vor der Tür steht. Es ist auch so schwierig genug für Julia Kempinsky, der Prinzipalin von Kempinskys-Keller-Kabarett, ihr Ensemble durch die Weltwirtschaftskrise zu manövrieren. Ein Kampf ums Überleben: gegen Hunger, Kälte und den Zickenkrieg der jungen Tänzer und Sängerinnen. Die eigene Tochter hat ein Auge auf Mamas französischen Liebhaber geworfen. Der seinerseits findet die Neue toll und macht ihr eindeutige Avancen. Die Tanzlehrerin aus Berlin hinwiederum hat von der Liebe die Schnauze voll. Im Gegensatz zu dem beharrlichen Onkel Theo, der seit fast einem Vierteljahrhundert versucht, der angebeteten Brotherrin seine Liebe zu gestehen. Jetzt erhöht auch noch der neue Besitzer der Kellerräume in der ehemaligen Bing‘schen Spielwarenfabrik die Miete (genau da, wo sich heute die rote Bühne befindet) – horrend!

Das neue Programm muss noch vor Weihnachten raus und „einschlagen wie die dicke Berta“. Das Drama hinter den Kulissen spitzt sich zu, aber die Show vorne muss weiterlaufen! Endlich hat das neue Programm Premiere ... Ausgerechnet, als Otto-Pierre und Theo in rosa Unterhosen und mit Hitlerbärtchen auf der Bühne stehen, wird die Vorstellung vom Frankenführer Julius Streicher gesprengt und durch seine pöbelnden Nazi-Schergen aufgelöst. Wie
weiter? Julia Kempinsky gelingt es fürs Erste, die Katastrophe abzuwenden.
Doch Streicher stellt sie vor die Wahl: „Julia, ich baue deinem Theater einen goldenen Saal – aber Tanzen kann man auch im KZ ...“


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